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Projekte des Vorstadtvereins

Damit Sie einen Einblick in die Aktivitäten des Vorstadtverein Nürnberg Laufamholz e.V. bekommen können, halten wie hier einige interessante Berichte für Sie bereit.

Sie finden hier auch Artikel zu aktuelle oder auch bereits abgeschlossenen Projekte in Laufamholz. Wir halten diese ständig auf dem laufendem, damit Sie sich jederzeit ausführlich informieren können.


Landgasthof "Zur Krone"

Ein Bericht aus den Nürnberger Nachrichten

„Wir versuchen, die Fassade zu erhalten"

Laufamholz: Stadt plant Schulerweiterung — Gespräche mit dem Eigentümer der benachbarten „Krone"

VON CLAUDIA BEYER
Foto: Roland Fengler

Seit vergangenem Sommer steht der Landgasthof „Zur Krone" in der Moritzbergstraße 29 leer. Es handelt sich um eines der wenigen Sandsteingebäude in Laufamholz, es steht jedoch nicht unter Denkmalschutz. Die Stadt ist im Gespräch mit dem Eigentümer.

Wie ist der Stand der Dinge?

„Wir verhandeln" , so lautet die Antwort des Schulbürgermeisters Klemens Gsell. „Die Gespräche laufen in einer geschäftlich positiven Atmosphäre", es sei aber noch nichts entschieden, betont er. Wie berichtet, soll mit Blick auf den steigenden Bedarf

Die Grundschule in Laufamholz wohl zum Schuljahr 2020/2021 dauerhaft vierzügig werden. Doch für die dafür benötigten Bauten reicht der Platz auf dem Schulgelände nicht aus, deswegen verhandelt die Stadt mit dem Eigentümer des Nachbargrundstücks. Alternativ zu dieser Erweiterung könne man eine Dependance für die Grundschule Laufamholz und die Theodor-Billroth-Schule mit einem kleinen Schulgebäude errichten, so Gsell.

„Großer Verlust“

Ein Blick zurück: Im Zuge eines Vor-Ort-Termins mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im August 2017 hat der Landgasthof „Zur Krone“ nicht den Sprung auf die Denkmalschutzliste geschafft. Nikolaus Bencker von der Unteren Denkmalschutzbehörde bedauert diese Entscheidung. Denn: „Das Gebäude hat eine Ortsgeschichtliche und historische Bedeutung. Es ist für Laufamholz stadtbildprägend - und somit auf jeden Fall erhaltenswert. " Wegen des fehlenden Denkmalschutzes ist seine Behörde beim weiteren Verfahren außen vor. Bencker spricht jedoch von einemLandgasthof zur Krone „großen Verlust" für den Stadtteil, wenn der Landgasthof verschwinden würde. Diese Überzeugung teilt auch Claudia Maué, Heimatpflegerin der Stadt. Sie zeigt sich von den Plänen des Schulbürgermeisters - von denen sie

aus der Presse erfahren hat - überrascht. Und fragt: „Warum soll man nicht das Gebäude der, Krone’ in ein Schulkonzept einbeziehen, zum Beispiel für eine Mittagsbetreuung?" Ein geschickter Architekt sollte es schaffen, das historische Gebäude in den Kontext eventueller Neubauten zu integrieren, fährt sie fort.

Die Stadt setzt - wenn überhaupt - lediglich auf den Erhalt der Straßenfassade. Gsell dazu: „Wenn wir es kaufen, werden wir versuchen, die Sandsteinfassade zu erhalten und sie in den Neubau zu integrieren." Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte sind „nicht schulgeeignet", der hintere Bereich sei total verbaut und

die Substanz „eine Katastrophe".

Selbst wenn das Gebäude in den Besitz der Stadt wechselt, passiert erst einmal nichts. Gsell nennt das Grundstück in direkter Nachbarschaft eine „historische Gelegenheit". Und ergänzt: „Wir würden es für die mittelfristige Zukunft der Schule kaufen. Wir haben momentan weder Bau- noch Finanzkapazitäten für dieses

Projekt. "

Gegebenenfalls würde dort vorerst die Mittagsbetreuung einziehen, „um ein bisschen Druck aus dem Schulhaus zu nehmen". Mit Blick auf den alten Baumbestand fährt er fort: „Selbstverständlich versuchen wir, so viele Bäume wie möglich zu erhalten.

Da wir einen Pausenhof brauchen, bietet sich der Wirtsgarten dafür an."

Die Verhandlungen laufen.




Wir fragen für Sie nach!

Fragen und Antworten der Bürgerversammlung vom 25.01.2018

1. Frage:

Ist es möglich eine Gartensammelstelle in Laufamholz, eventuell auch temporär, einzurichten. Die freie Fläche hinter dem Garten Dehner würde sich anbieten.

 

Antwort:
In Nürnberg existiert ein gut ausgebautes System an Abgabemöglichkeiten für Gartenabfälle. Es gibt 7 Gartenabfallsammelstellen und 6 Wertstoffhöfe, auf denen die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ihre Gartenabfälle bequem entsorgen können. Für das Bürgervereinsgebiet bietet sich insbesondere die mittlerweile von den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere aus Laufamholz sehr gut angenommene Gartenabfallsammelstelle in der Otto-Kraus-Str. 10 in ca. 8 km Entfernung an. Verkehrstechnisch relativ günstig gelegene Abgabemöglichkeiten bieten auch der Wertstoffhof in der Kallmünzer Straße (7 km) und der Wertstoffhof in der Haeberleinstraße (9,8 km). Eine Untersuchung des Amtes für Stadtforschung und Statistik zeigt, dass über 90% der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger bis zu 7,5 km zur nächsten Sammelstelle zurücklegen müssen. Diese Entfernung ist für die Größe des Stadtgebietes völlig normal und zeigt die gute Verteilung der Gartenabfallsammelstellen im Stadtgebiet. Das Erfassungsergebnis von durchschnittlich 43 kg Gartenabfall/Einwohner/Jahr bestätigt die hervorragende Akzeptanz der Einrichtungen. Für Gartenabfallsammelstellen sind vorbehaltlich der baurechtlichen Genehmigungsfähigkeit nur Flächen geeignet, die 1000 — 2000 rn2 groß sind, außerhalb von Landschaftsschutzgebieten und Wasserschutzzonen liegen, einen angemessenen Abstand zur Wohnbebauung haben, sowie eine gute Verkehrsanbindung besitzen. Die Zufahrt muss mit LKW's möglich sein und darf nicht durch ein reines Wohngebiet führen.
Im Zusammenhang mit der Suche nach Standortalternativen für die ehemalige Sammelstelle in der Langseestraße wurde bereits die Fläche hinter dem Garten Dehner an der Laufamholzstraße/Eslarner Straße hinsichtlich Eignung überprüft. Das Grundstück liegt jedoch in einem Wasserschutzgebiet und steht daher für eine Nutzung als Gartenabfallsammelstelle nicht zur Verfügung, auch nicht temporär.
Die befristete Aufstellung von Containern im Stadtgebiet bringt, wie Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigten vielfache Probleme:

andauernde Nichteinhaltung der Abgabezeiten,

stets zunehmende Ablagerung insbesondere von Sperr- und Hausmüll,

Ablagerung von Abfällen, auch über die Sammeldauer hinaus,

Verschmutzungen rund um die Sammelcontainer,

Lärm bei Anlieferung und Abholung

All dies führte zu langanhaltenden und intensiven Bürgerbeschwerden, sodass sich eine zeitlich befristete Aufstellung als nicht zielführend zeigte.

Hinweis:
Eine andere bequeme Möglichkeit Gartenabfälle gleich vor der Haustür entsorgen zu lassen, bietet seit Januar 2016 die sogenannte Biotonne Extra bzw. Extra Z an. In diese Tonnen (120l / 240l) können ab 42,00 €/Jahr nicht nur Bioabfälle, sondern auch die auf dem Grundstück anfallenden Grünabfälle eingegeben werden. Die Tonne wird dann wie gewohnt wöchentlich im Rahmen der Biomüllabfuhr entleert. Die Biotonne Extra bzw. Extra Z kann beim Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) vom jeweiligen Grundstückseigentümer oder der Hausverwaltung unter 231 3232
beantragt werden.


2. Frage:
Uns ist aufgefallen, dass in Rehhof immer mehr fremde Hunde und Ihre Besitzer mit dem Auto in dorthin fahren, um im Reichwald Gassi zu gehen. Dies hat zur Folge, dass noch mehr einsame Tüten mit Hundekot am Waldrand liegen. Leider sind diese Menschen nicht einsichtig um die Hinterlassenschaften der Vierbeiner mitzunehmen, sondern werfen diese gedankenlos in den Wald.
Kann man Kottütenspender mit Abfalleimer an den Zugängen in den Wald zum Beispiel am Wendehammer Landenwiesenstrasse und am Amigo Spielplatz in der Verlängerung zur Wetzauwiese anbringen. Das leeren der Abfalleimer und Auffüllen der Hundekotbeutel könnte von SÖR mit übernommen werden, wenn die Mülltonnen auf dem Amigo Spielplatz Turnus mäßig geleert werden.

Antwort:
SÖR stellt gerne eine Kombination Hundekottütenspender / Papierkorb in der Nähe des Spielplatzes auf, sofern sich ein Pate für den Spender findet der regelmäßig die Tüten nachfüllt. Die Tüten werden von SÖR gestellt.


3. Frage:
Der Vorstadtverein Laufamholz möchte wissen, ob die Zusage der Stadt Nürnberg eingehalten wird, auch bei Ausweisung des Pegnitztales Ost als Naturschutzgebiet, sowohl den freien Zugang zur Streuobstwiese als auch zum Barfußweg zu gewährleisten.

Antwort:
Im intensiven Dialog mit Naturschützern, Bürgervereinen, Interessensverbänden und Eigentümern wurde ein Wege-/Zonenkonzept entwickelt, in dem sowohl der Naturschutz als auch die Erholungssuchenden zu ihrem Recht kommen und der Interessensausgleich gewährleistet ist. Auf dieser Basis beabsichtigt die zuständige Regierung von Mittelfranken im Laufe des Jahres 2018 diesen äußerst wertvollen Lebensraumkomplex aus offenen und bewaldeten Bereichen, der durch jahrzehntelange extensive Nutzung der Wiesen und dem teilweisen Nutzungsverzicht in den Wäldern geprägt ist, als NSG „Pegnitztal Ost" auszuweisen.
Sowohl der freie Zugang zur Streuobstwiese als auch zum Barfußweg, die Bestandteil des Naturerlebnispfades Pegnitztal sind, wird im Falle der Unterschutzstellung als NSG Pegnitztal Ost, gewährleistet.
Aufgrund von Änderungen, insbesondere im Wegekonzept, den Kartengrundlagen und eingegangener Einwendungen, hat die Regierung von Mittelfranken entschieden, das Inschutznahmeverfahren gemäß Art. 52 Abs.5 Satz 1 BayNatSchG zu wiederholen.  



4. Fraqe:

In der Moritzberggasse gegenüber dem Kirchweihplatz gibt es ein Grundstück das eingezäunt ist und zuwuchert. Vor sehr vielen Jahren konnte man dieses Grundstück durchqueren und es wurde in Ordnung gehalten.

Antwort:

Das besagte Grundstück gegenüber dem Kirchweihplatz befindet sich im Eigentum der Stadt Nürnberg. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) führt die Fläche als nicht ausgebaute, naturbelassene Freifläche. Die Pflege erfolgt deshalb auch im Sinne des Artenschutzes extensiv. Der Baumbestand wird kontrolliert. Die Fläche soll naturbelassen bleiben und deshalb auch keine Wegeverbindung ausgebaut.


5. Frage:
Uns fällt auf, dass bei Bauarbeiten an Gehsteigen immer mehr Flickarbeit geleistet wird. Der Gehsteig wird aufgegraben und anschließend nur provisorisch mit Teer wieder geschlossen. Wer stellt den Gehsteig wieder ordnungsgemäß her, oder bleibt dieses Provisorium. Kontrolliert die Stadt oder setzt Fristen?

Antwort:
Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die mit der Verlegung von Kabeln und Leitungen beauftragen Firmen fast nie die nötige Fachkunde für die Wiederherstellung der Straßenbefestigungen aufweisen. Bisher konnte mit dem größten „Aufgräber" der N-ERGIE, eine fachgerechte und zuverlässige Wiederherstellung vereinbart werden. Künftig sollen auch mit der Feuerwehr und dem Kanalbau entsprechende Vereinbarungen geschlossen werden. Nicht zuletzt aus Gründen der Nachhaltigkeit und Verkehrssicherheit behält sich der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) - als die für den Straßenraum zuständige Organisationseinheit der Stadt Nürnberg — vor, die Beläge eigenverantwortlich von wirklich geeigneten Straßenbau- bzw. Pflasterfachfirmen wiederherstellen zu lassen. Baugruben werden deshalb zunächst von den ausführenden Firmen häufig provisorisch mit Asphalt geschlossen. Grundsätzlich werden alle Provisorien wieder beseitigt und dies baldmöglichst. Nicht zuletzt aufgrund der starken Konjunktur im Baubereich ist es aber im Moment schwierig, Firmen für die zeitnahe Abarbeitung solcher, eher kleinen Aufträge zu bekommen. Die Aufträge müssen deshalb sehr oft zusammengefasst werden, was auch wirtschaftlich ist.

 

 

Vorstadtverein Nürnberg Laufamholz e.V.